Das Wetter ändert sich spürbar

Die Farbe des Himmels über den Cayos Cochinos hat sich von einem tiefen Blau zu einem milchigen Weis gewandelt. Durch die gestiegene Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit Saharastaub, haben wir seit ein paar Tagen starken Dunst in der Luft.

Morgens lag die Luftfeuchtigkeit meist über 90 %. Alles an Bord wurde nass und nach Sonnenaufgang dauerte es 2-3 Stunden, bis wir die Sonne zu sehen bekamen.

Selbst mittags war der wolkenlose Himmel überwiegend silbrig grau. Auch wenn für die nächsten Tage noch kein Regen vorhergesagt wurde, der Beginn der Regenzeit lässt wohl nicht mehr lange auf sich warten. Die Sonne zog bereits seit Anfang Mai ihre Bahn nördlich von uns, weshalb die tropische Konvergenzzone nun ebenfalls immer weiter zu uns vordringt.

Anstatt im Meer zu versinken, erlischt abends die Sonne bereits im Dunst. Besonders deutlich bemerkten wir diesen Wetterwechsel an dem täglich um ein Viertel geringer gewordenen Energieertrag unserer Solarzellen.

Zeit für uns, mit den nächsten günstigen Winden, in Richtung Guatemala weiterzuziehen.

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