
Lange wussten wir gar nicht, dass wir trotz der eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten in der Anaho-Bucht gleich zwei Obst- und Gemüsefarmen in fußläufiger Entfernung hatten.
Segeltagebuch der Segelyacht KIRKE

Lange wussten wir gar nicht, dass wir trotz der eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten in der Anaho-Bucht gleich zwei Obst- und Gemüsefarmen in fußläufiger Entfernung hatten.

Taiohae ist mit über 2.000 Einwohnern der Haupt- und Verwaltungsort von Nuku Hiva. Da die Ankerbucht von Taiohae häufig überfüllt ist, unternahmen wir einen Tagesausflug auf dem Landweg dorthin. Zum einen wollten wir die Bestellung eines neuen Außenbordmotors aufgeben, zum anderen uns bereits einen Eindruck von den Einlaufmöglichkeiten, dem Ort selbst und dem Inselinneren verschaffen.

Seit ein paar Tagen ankern wir in der Bucht von Anaho – einem Ort ohne Straßenanbindung an den Rest der Insel Nuku Hiva. Menschen und Waren gelangen entweder auf dem Wasserweg hierher oder über einen steilen Fußpfad zum im Nachbartal gelegenen Ort Hatiheu, der an das Straßennetz der Insel angebunden ist. Genau diese Wanderung hatten wir uns für heute vorgenommen.

Nach einem Tag vor Anker in der Bucht von Hane und sorgfältiger Abwägung unserer Möglichkeiten Ua Huka zu erkunden, beschlossen wir schließlich, lieber weiter nach Nuku Hiva zu segeln.

Aufgrund der Distanz zu den nördlichen Marquesas Inseln, entschieden wir uns erneut für eine Nachtfahrt, da eine Ankunft bei Tageslicht auf Ua Huka sonst kaum möglich gewesen wäre.