Zu den Westschären

Mit wenig Wind sind wir heute morgen gestartet, dafür hatte es schon um 8 Uhr um die 20 Grad und viel Sonne. Für diese Gegend sind das ja fast tropische Zustände. Wir beklagen uns nicht und freuen uns, dass wir in kurzer Hose und T-Shirt unterwegs sein können.

Ab der Ansteuerung auf Göteborg beginnt auch der westliche Schärengarten Schwedens, welcher bis Norwegen reicht. Nun hat es mit 4 Bft auch genug Wind und wir konnten die restliche Strecke bis zu unserem Tagesziel segeln. Bei den vielen Steinhaufen im Wasser ist es gar nicht so einfach einen geeigneten Ankerplatz zu finden.

Die Ortskundigen fahren hier bis an die Felsen heran um dort längsseits oder vor Heckanker festzumachen. Das trauen wir uns nun doch nicht ganz, da unsere Seekarten diese detaillierte Informationen über die Wassertiefe nicht hergeben. Wir haben schließlich auch eine Stelle gefunden wo wir den Anker auf 9m Wassertiefe haben fallen lassen und mit 30m Kette absolut fest liegen.

Unsere Schäre hat übrigens den unaussprechlichen Namen Djupsundshamna, was wohl frei übersetzt „Ende des tiefen Wassers“ bedeutet und liegt nahe der Insel Rörö.

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