Reise ins Inland

Heute haben wir uns mit dem Zug aufgemacht um die ehemalige Königsstadt zu besuchen.

Da unser Zug bereits kurz nach 9 Uhr ging, war wieder einmal Aufstehen vor dem Sonnenaufgang angesagt.

Die Züge sind hier absolut pünktlich und in der ersten Klasse sind reservierte Sitzplätze inbegriffen. Für die Strecke nach Marrakesch und zurück, immerhin einfach 350 km, bezahlten wir 35 € pro Person.

Je weiter wir uns von der Küste entfernen, desto karger und bergiger wurde die Landschaft. Das Atlasgebirge zeigte sich auch immer deutlicher, je näher wir Marrakesch kamen.

Nach 3:55 h und leicht unterkühlt kamen wir in Marrakesch bei angenehmen 25°C an. Die Klimaanlage im Zugabteil konnte man nicht regulieren und funktionierte einfach zu gut.

Der Weg zu unserem Riad (Gästehaus) führte uns am Stadteil Guéliz vorbei. Diesen neuen Stadteil von Marrakesch wollen wir uns erst vor der Rückreise am Samstag anschauen. Also weiter zur Altstadt.

Durch eines der vielen Stadttore ging es in die Medina. Zunächst noch mit breiten Wegen, die jedoch, je tiefer wir eindrangen, immer staubiger wurden.

Überall sind Bau- und Renovierungsarbeiten im Gange. Die Wege verzweigen sich völlig chaotisch, so wie die Altstadt gewachsen ist. Was würden wir nur ohne Google Maps machen. Eine bestimmte Adresse zu finden wäre ohne einen Führer bestimmt nicht möglich, da manche Seitenarme einfach nach 2-3 Biegungen aufhören.

Auch wir hatten erst nach zwei Fehlversuchen schließlich unser unbeschriftetes Riad anhand der Hausnummer identifizieren können.

Der Checkin verlief im kühlen Innenhof bei Minztee und praktischen Tipps vom Riadmanager Said (25) über das was, wo und wann in Marrakesch.

Am Nachmittag hat es nun bereits 29°C, doch durch die Architektur der Riads lässt es sich im Inneren gut aushalten. Übrigens, in der Bildmitte ist der Eingang zu unserem Zimmer zu sehen.

Den restlichen Tag verbrachten wir im näheren Umfeld. Wir besuchten den Secret Garden und hatten zum Sonnenuntergang ein typisch marokkanisches Abendessen über den Dächern der Medina.

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Ein Gedanke zu „Reise ins Inland“

  1. Da lacht euer Schwabenherz ?, unsere DB könnte sich ein Beispiel nehmen. Aber Neid kommt auch auf bei so viel Licht und Sonne. Wir wünschen euch anregende Erlebnisse. IundJ

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