Segelreinigung

Nach zwei Wochen hat der Wind endlich etwas nachgelassen. Bewaffnet mit dem Wasserschlauch stieg ich in den Mast, um die Segel von oben abzuspritzen.

Der rotgelbe Sandfilm ließ sich erstaunlich leicht abspülen. Da ich schon mal im Mast war, nutzte ich auch die Chance, das Rigg zu kontrollieren und alle Umlenkrollen ebenfalls mit viel Wasser zu spülen.

Nachdem auch das Vorsegel wieder weiß erstrahlte, kamen die Schoten dran.

Der Vergleich, vor und nach der Reinigung, zeigte deutlich, wie staubig die Luft in Afrika gewesen sein mußte.

Am UV-Schutz der Genua waren noch zwei Nähte von je ca. 10 cm Länge aufgegangen. Alle anderen Nähte der Segel sahen noch gut aus. Also Handnähmaschine auspacken, und los ging es im Zick-Zack-Stich.

Zur Belohnung nach getaner Arbeit, gab es heute selbstgebackenen Schoko-Wahlnusskuchen und dazu Kaffee mit einem kräftigen Schuss Likör 43.

2 Gedanken zu „Segelreinigung“

    1. Richtig, sobald ich das Paket habe werde ich dazu einen extra Blogbeitrag schreiben. Momentan ist es noch ca. 300km entfernt und ich bin mit Gott und der Welt in Kontakt, doch jetzt kommt das Wochenende. Also frühestens im Laufe der nächsten Woche.

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