Nebelwald

Der Rundwanderweg La Llania im Zentrum der Insel war eines unserer heutigen Ziele.

Auf 1300 m Höhe führte uns der Weg in leichtem Gelände durch dichten Märchen- bzw. Nebelwald.

Alles ist mit Flechten und Moos bewachsenen und zeugt davon, dass dieser Teil der Insel sich die meiste Zeit in den Wolken befindet.

Unter den hohen und dichten Bäumen, die ihre Kronen in die Nebelwolken streckten, konnten wir den Effekt der Kondensation des „horizontalen Regens“ live erleben.

An den Aussichtspunkten waren nur für kurze Momente die Landschaft der Umgebung auszumachen.

Tiefblicke in die El Golfo Ebene waren jedoch komplett mit Wolken verhüllt.

Die zweite Rundwanderung des Tages von El Sabinar zum Mirador de Bascos fand knapp unterhalb der Wolkengrenze auf 600m Höhe statt.

Die gekrümmten Bäume von El Sabinar zeigen eindeutig, aus welcher Richtung hier der vorherrschende Wind weht.

Es ist der letzte zusammenhängende Wacholderwald der Insel, wobei einige Bäume mehrere hundert Jahre alt sind. Sie werden aufgrund ihrer bizarren Form auch Windflüchter genannt.

Das Gelände hier erinnerte uns sehr stark an das Voralpenland.

Der Zugang zum Aussichtspunkt La Bascos war gesperrt. Grosse Teile des Fußweges waren bereits in die Tiefe gestürzt, oder mit beängstigenden Rissen durchzogen.

Von der Seite her konnten wir trotzdem ein paar Tiefblicke auf die Nordwestküste erhaschen.

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Ein Gedanke zu „Nebelwald“

  1. Eine super Fantasieumgebung. Könnte mir gut vorstellen, dass die gekrümmten Bäume geheime Wegweiser zu Elfen oder Hexen sind. Habt ihr welche gesehen?

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