LOCKDOWN – Tag 67

Die Feiertage zum Fastenbrechen sind vorbei und die Geschäfte haben wieder geöffnet. Deshalb habe ich heute das Klapprad ausgepackt und bin ins Zentrum von Salé geradelt.

Mein Ziel war, beim Carrefour-Supermarkt die Dinge einzukaufen, die ich in der Medina nicht bekomme oder bisher nicht gefunden habe.

Als Strecke wählte ich die Küstenstrasse. Immerhin waren es 14 km hin und zurück und das bei 31°C im Schatten, den es auf diesem Weg nicht gab.

Die Straße führte nach dem Verlassen des Marinageländes in Richtung Meer . Zunächst ging es am kleinen Fischmarkt des Fischerhafens vorbei.

Danach fuhr ich kilometerlang durch riesige Friedhöfe bis zum Stadttor von Salé. Der Polizeiposten hier am Stadttor interessierte sich überhaupt nicht für mich und ich konnte ungehindert weiterradeln.

Die hier gebotenen Ansichten von Salé stehen in starkem Kontrast zum Marinagelände.

Am Supermarkt musste ich heute zum ersten Mal in der Schlange stehen und auf den Einlass warten, der nur einzeln erfolgte.

Dafür war im Supermarkt kein Gedränge mehr. Vor dem weiteren Schlangestehen, zur Alkohlabteilung vom Carrefour, habe ich mich dann doch nicht durchringen können. Zu diesem separaten Zugang des Supermarktes war die Schlange um ein Vielfaches läger und zudem war hier kein Zelt vorhanden, um im Schatten warten zu können.

Auf dem Rückweg habe ich dann den Fußgänger/Radweg genommen, welcher ganz nahe an der rauhen Atlantikküste entlang führt.

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Ein Gedanke zu „LOCKDOWN – Tag 67“

  1. Vielen Dank Hartmut, für diesen Einblick und die Bilder. Für den ein oder anderen mag es ein Abenteuer sein, dorthin zu fahren und das mittendrin zu erleben. Für mich war die Erkenntnis Marokko diese, froh gewesen zu sein, als es zurück ging. Dennoch bereichern einen diese Eindrücke fürs Leben und Wertschätzung bekommt eine neue Bedeutung.

    Grüße auf die Kirke

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