Artificial Ocean

Wenn man sich nicht im Meerwasser befindet und trotzdem die Entsalzungsanlage testen will, muss man sich eben einen künstlichen Ozean herstellen. Dazu benötigt man ca. 1kg Salz auf 30 Liter Süßwasser. Nach dem Ausspülen der Konservierungsflüssigkeit in der Membrane konnte die Produktion von Trinkwasser aus unserem künstlichen Meerwasser beginnen. Bis auf einen vergessenen O-Ring am Aktivkohlefilter, welcher schnell ersetzt war, lief die Anlage einwandfrei. Das Trinkwasser entsteht indem das Meerwasser mit Hochdruck durch einen Filter gedrückt wird und durch Osmose Süsswasser entsteht. Das überschüssige Salzwasser wird einfach wieder über Bord gepumpt.

Mit unserer Anlage können so ca. 30 Liter Trinkwasser pro Stunde produziert werden, wobei ca. 400 Liter durch das System gepumpt werden.

Für den morgigen Frühstückstee haben wir uns gleich eine Kanne voll reinstem Osmosewasser beiseite getan. Der wichtigste Punkt auf unserer ToDo-Liste vor dem Ablegen ist somit abgearbeitet.

7 Gedanken zu „Artificial Ocean“

  1. noch ein Bedenkenträger, wie bleibt das Trinkwasser frisch? Thema Legionellen. Chlor geht nicht bzw. schmeckt nicht gut. Es gäbe noch die Möglichkeit es mit Kohlensäure zu versetzen, kommt auch bei manchen Hallenbädern zum Einsatz.

    1. Das Zaubermittel heißt Mikrosept, ist ein Trinkwasserfrischhaltemittel auf Silberionenbasis, chlor- und nitratfrei. Damit bleibt das Trinkwasser bis zu 5 Monate frisch. Unser erwarteter Durchsatz ist doch erheblich grösser.

  2. Super daß alles funktioniert !!! Wäre ja schlimm..auf dem Wasser Durst leiden 🙂 bald geht’s los 🙂

  3. Schön, dass Ihr in Eurem Heim schon heimisch seid. Aber wie wird Meerwasser zu Mehrwasser? 😉😂 Grüße Eue Ingrid und Jürgen

    1. Na klar doch, unsere Trinkwassertanks fassen zusammen 600 Liter und wir werden sicher kontinuierlich Wasser produzieren, so daß bei einem Ausfall genügend Reserve da ist.

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