
Huahine war die letzte Insel der Gesellschaftsinseln auf unserem Weg, die wir noch nicht besucht hatten. Also nutzten wir das ruhige Wetter für die Überfahrt.

Eigentlich war leichter Wind aus Südost angekündigt – beste Voraussetzungen für einen gemütlichen Segeltag. Mit einem Regenbogen zum Abschied verließen wir Raiatea unter Motor durch den Pass Iriru ou Maire. Das Wasser war glatt, und es herrschte nahezu Windstille.

Mit zunehmender Entfernung von Raiatea setzte schließlich der angekündigte Wind mit 3 bis 4 Beaufort ein – nur leider nicht aus der gewünschten Richtung. Aus den vorhergesagten 135 Grad wurden 90 Grad. So mussten wir, mit dem Großsegel als Stütze, fast genau gegen den Wind motoren.

Lange hielt der Wind ohnehin nicht durch. Bei Ostwind gerieten wir recht schnell in die Windabdeckung von Huahine.

Nach vier Stunden erreichten wir schließlich wieder bei Windstille und glatter See den Pass Avapeihi und fuhren in die Lagune von Huahine ein.
Die Weiterfahrt zu unserem Ankerplatz im Süden gestaltete sich zu einer kurzweiligen Sightseeing-Tour durch die gut betonnten Fahrwasser der Lagune zwischen Außen- und Innenriff.

In der gut besuchten Bucht von Avea fanden wir ganz am Ende zunächst eine freie Mooring. Wegen der großen Entfernung zur Anlegestelle für das Dinghy gaben wir sie jedoch wieder auf und ankerten stattdessen näher beim Hotel La Mahana.
