
Wenn schon das Wetter in den nächsten Tagen keine Besserung versprach, wollten wir die Zeit doch zumindest an einem ruhigeren Ankerplatz verbringen, ohne ständig von den Wellen verschaukelt zu werden.
Segeltagebuch der Segelyacht KIRKE

Wenn schon das Wetter in den nächsten Tagen keine Besserung versprach, wollten wir die Zeit doch zumindest an einem ruhigeren Ankerplatz verbringen, ohne ständig von den Wellen verschaukelt zu werden.

Der Wetterbericht kündigte bereits seit Tagen eine Wetteränderung an. Eine Woche lang hatte das gute Wetter angehalten, und obwohl sich die angekündigte Verschlechterung immer wieder verzögerte, mussten wir nun entscheiden: Weiterziehen oder auf Tahanea einen Ankerplatz aufsuchen, der uns besseren Schutz vor den angekündigten Winden aus südöstlicher Richtung bot

Nach einem weiteren Tag in Hirifa drängte uns die Wettervorhersage geradezu zum Weitersegeln. Bis nach Tahanea waren es auf direktem Weg zwar nur 50 Seemeilen, wie viele wir tatsächlich zurücklegen würden, sollte uns allerdings der reale Wind zeigen.

Hirifa liegt fast 30 Seemeilen entfernt an der Südostspitze von Fakarava. Für den heutigen Tag war nur wenig Wind vorhergesagt – und ausgerechnet aus dieser Richtung. Das angekündigte Potluck am Strand motivierte uns jedoch, die rund sechsstündige Motorfahrt trotzdem auf uns zu nehmen.

Nach etlichen ruhigen Tagen mit malerischen Sonnenuntergängen, die wir gerne zur Happy Hour im Hafenrestaurant Casa Bianca verbrachten, zeichnete sich für unseren Abfahrtstag eines der seltenen Wetterfenster ab – eines, das uns auf direktem Weg zu den Tuamotus bringen könnte.
„Zwei schlaflose Nächte auf dem Weg zurück zu den Tuamotus“ weiterlesen