
Weiter ging unsere Reise zum Nachbaratoll Toau. Unser Ziel war die Anse Amyot im Nordwesten des Atolls.

Nach einer unruhigen Nacht hatte der Wind inzwischen auf Süd gedreht und schob ordentliche Wellen über die riesige Lagune bis zu uns in den Norden von Fakarava. Bereits eine Stunde vor der berechneten Strömungsumkehr passierten wir den Nordpass nahezu ohne Gegenstrom. Mit raumem Wind segelten wir Richtung Toau. Wenn der Wind nach einem Squall etwas nachließ, unterstützten wir mit dem Motor, um unsere Geschwindigkeit von mindestens fünf Knoten zu halten. Schließlich wollten wir die Anse Amyot noch bei Tageslicht erreichen.

Ab Mittag frischte der Wind jedoch deutlich auf, sodass wir konstant etwa sechs Knoten Fahrt machten. Gegen 15 Uhr erreichten wir schließlich die Ankerbucht am Außenriff, die gleichzeitig einen Pass in das Toau-Atoll bildet.

Da der Pass der Anse Amyot nur wenige Zentimeter Wassertiefe aufweist, kann er lediglich von kleinen Booten bei Hochwasser befahren werden. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass es im tieferen Teil des Passes keine nennenswerte Strömung gibt und sich dort eine hervorragend geschützte Ankerbucht befindet.

Zusätzlich bieten Gaston und Valentine ihren Gästen Mooringbojen an – ein Service, den wir dankbar annahmen. Für den nächsten Tag reservierten wir außerdem gleich ein Mittagessen bei ihnen und genossen die ruhige Abendstimmung