
Das einzige Restaurant in Hakatehau war wegen Krankheit geschlossen. Doch was wir stattdessen erleben durften, übertraf unsere Erwartungen bei Weitem.
Im Supermarkt wollten wir uns noch einmal vergewissern, dass das Restaurant tatsächlich geschlossen war. Dabei lernten wir Kuanui kennen. Sie bot uns spontan an, gemeinsam mit einigen Dorfbewohnern ein typisch marquesisches Abendessen für uns zu organisieren.
Schon die angekündigte Speisekarte klang vielversprechend:
Vorspeise: Salat
Hauptgericht: Fleisch und Fisch, dazu Pommes aus Süßkartoffeln, Brotfrucht und Bananen
Fischspezialitäten: Poisson cru, Carpaccio und Sashimi
Dessert: Frische Früchte
Getränke: Wasser und hausgemachte Zitronenlimonade
Schnell fanden sich sechs weitere Segler, die ebenfalls teilnehmen wollten. Damit stand der Entscheidung nichts mehr im Wege, und wir nahmen Kuanuis Angebot für den nächsten Abend gerne an.

Nach Sonnenuntergang erwachte das kleine Gemeindehaus am Bootsanleger langsam zum Leben. Auf einem langen Tisch wurde ein reichhaltiges Buffet aufgebaut, das in zahlreichen Töpfen und Schüsseln die verschiedensten Köstlichkeiten bereithielt.

Gemeinsam mit den Einheimischen nahmen wir an einer langen Tafel Platz, genossen das hervorragende Essen und verbrachten noch viele interessante Stunden miteinander.

Es war beeindruckend, was hier für uns aufgetischt wurde und mit welcher herzlichen Gastfreundschaft wir empfangen wurden.
Selbstverständlich bezahlten wir unseren Anteil – umgerechnet etwa 25 Euro pro Person. Für die hiesigen Verhältnisse war das ein ausgesprochen fairer Preis, insbesondere angesichts des großen Aufwands und der Herzlichkeit, mit der dieser Abend für uns organisiert wurde.