
Bevor wir wieder in See stechen können, gibt es noch einiges vorzubereiten. Heute haben wir damit begonnen, unsere Wasser- und Dieselvorräte wieder aufzufüllen.

Da es auf Galápagos keinen Hafen zum Anlegen gibt, muss alles mühsam per Boot zu uns gebracht werden. Um 8:30 Uhr erschien ein voll beladenes Taxiboot und lieferte uns 220 Liter Diesel sowie 360 Liter Trinkwasser.

Der Diesel wurde aus großen Tanks mithilfe einer elektrischen Pumpe in unsere Tanks befördert. Da die Pumpe sehr leistungsstark war und über keine Abschaltautomatik verfügte, befürchtete ich bereits eine größere Umweltverschmutzung, falls nicht rechtzeitig abgeschaltet würde. Glücklicherweise konnten wir beide Tanks noch vor dem Überlaufen stoppen.

Beim Wasser war deutlich mehr Handarbeit gefragt. Jeder einzelne Kanister musste mithilfe eines Trichters in unsere Tanks umgefüllt werden. Bei insgesamt 18 Kanistern summierte sich das auf fast eine Stunde Arbeit.

Nun liegt Kirke mit fast einer Tonne Flüssigkeit wieder spürbar tiefer im Wasser. Morgen werden wir noch Proviant einkaufen und einiges vorkochen, bevor wir am Donnerstag ein letztes Mal die Bürokratie über uns ergehen lassen – um anschließend die Weiterreise antreten zu können.