10. Seetag – Südwest bleibt verschlossen

Nautische Daten (29.1.26 12:00 GMT-6)
POS: 1° 56,3′ N 091° 30,1′ W
LOG: 958 sm
ETMAL: 135 sm
Dest: offen
DTG: offen
ETA: offen

Wassertemperatur: 27,9 °C
Lufttemperatur: 29,2 °C
Luftfeuchtigkeit: 72 %

Den gesamten Nachmittag konnten wir bei 10 kn Südwind entspannt entlang der Sperrzone segeln. Durch den nahezu wolkenlosen Himmel hatte sich auch unsere Energiebilanz wieder etwas verbessert.

Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir den 90. Längengrad West. Das war der Zeitpunkt, um unsere Uhren um eine Stunde auf die neue Zeitzone UTC−6 zurückzustellen.

Ab dem Sonnenaufgang änderte sich das Wetter leider deutlich. Aus dem blauen Himmel wurde ein grauer, milchig bewölkter Tag. Der Wind frischte weiter auf und kam nun aus Südwest. Auch die Wettermodelle sagen kurzfristig keine Besserung voraus. Damit ist uns der Weg nach Südwesten gegen Wind und Strömung erneut versperrt. Ob wir die Osterinsel weiterhin als Ziel aufrechterhalten können, ist daher fraglich.

2 Gedanken zu „10. Seetag – Südwest bleibt verschlossen“

  1. Hallo Hartmut, warum macht Ihr keinen Zwischenstopp auf den GALAPAGOS-Inseln? Gruß Volker Wilhelmi

    1. Hallo Volker,
      Weil sich der bürokratische Aufwand und die Kosten (3-4k€) um mit dem eigenen Boot dort hinzudürfen sich nicht rechnen. Und wenn man mal dort ist, kannst man sich nicht frei bewegen. Alles nur über lokale Tourguides, was jetzt nach Anzahl der Touren auch ins Konto schlägt. Auf Galapagos wird inzwischen der Umweltschutz etwas übertrieben oder aber die Yachties sind eine lukrative Einnahmequelle.
      Und bisher haben alle Segler bestätigt, dass es in Franz. Polynesien die schöneren Tauchplätze gibt.
      Also auf die verbleibenden 5200 km oder weitere ca. 4 Wochen Wasser.
      Gruss Hartmut

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