Marrakesch

Trotz weltweiter Corona-Krise läuft das Leben in Marokko scheinbar noch normal.

Doch auch hier wird sich einiges ändern. Beim Frühstück informierte uns unser Riadbesitzer, dass die Einreise nach Marokko von Spanien aus nicht mehr möglich ist. Es gibt keine Flüge mehr und sämtliche Buchungen bei ihm wurden bis Ende Mai zurückgezogen.

Wir machten uns heute trotzdem auf, um ein paar Sehenswürdigkeiten zu besuchen. So gingen wir an der großen Moschee Koutoubia vorbei zum el-Badi-Palast.

Hierbei handelt es sich um die Ruinen eines alten Königspalastes aus dem 16. Jahrhundert. Auf einen näheren Besuch haben wir auf Grund des relativ hohen Eintrittspreises für halb zerfallene Steine verzichtet.

Dafür verbrachten wir ein paar Stunden im Palast Bahia. Er ist aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und hat mit vielen sehenswerten Räumen und Gärten doch einiges für das Auge zu bieten.

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Anschließend machten wir uns auf den Rückweg mit dem Ziel zum Gewürzmarkt.

Dabei streiften wir auch den bekannten Platz Jemaa el Fna mit seinen Schlangen- und Affendresseuren. Hier habe ich meine Kamera schön in der Hosentasche gelassen, um nicht den geringsten Anlass zu geben Geld für die Bilder zu verlangen.

Am Gewürzmarkt wurden wir dann natürlich doch noch in einen Marktladen entführt. Nachdem uns fast das gesamte Sortiment vorgeführt wurde, machten wir einen Vorstoß und fragten nach Ras el Hanout, eine marokkanische Gewürzmischung. Der Preis 4€ für 100 Gramm war zwar nur halb so teuer wie zuhause in Deutschland und es schien dass der Händler auch nicht handeln wollte. Also gingen wir weiter, es kam auch kein besseres Angebot im Gehen wie sonst üblich.

Anschließend besuchten wir ein Terrassen Cafe und beobachteten die Geschäfte von oben. Wir mussten feststellen, dass es nur einen Händler gab, bei welchem die Einheimischen einkauften. Alle anderen Geschäfte waren scheinbar nur auf Touristen aus.

Hier gab es dann die Gewürzmischung Ras el Hanout zum halben Preis für 2€/100gr.

Hier noch einige Bilder aus den vielen kleinen Gassen die einen riesigen Souq in der Medina bilden.

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2 Gedanken zu „Marrakesch“

  1. Ich habe wieder einen Daumen gegeben, obwohl ich langsam leicht depressiv werde, sitze ich doch immer noch in Filderstadt. Ostsee permanent Starkwindwarnungen mit Spitzen von 9 und mehr. Und immer noch keinen Fixtermin für den Volvo. Weiter so, die Berichte bauen echt auf.

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    1. Na dann drücken wir Euch die Daumen, dass Schleswig-Holstein nicht zum Corona Notstandsgebiet wird. Nicht dass das Bootchen in Quarantäne kommt und ihr nicht anreisen dürft.

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