LOCKDOWN – Tag 11

Uns geht es soweit gut.

An der Coronalage hat sich hier in Marokko und in den angrenzenden Ländern nichts geändert. Wir müssen bestimmt noch ein paar Wochen abwarten und dann sehen wie sich die Lage rundherum entwickelt.

Das Wetter hingegen spielt heute schon April. Innerhalb weniger Minuten wechselten sich Regen mit Sonnenschein ab. Alleine der Wind war heute konstant kräftig und hatte etliche Böen im Gepäck. Der Probelauf des Windgenerators verlief positiv, mit samtweichem Lauf produziert er Strom und ist selbst unter Deck fast nicht zu hören.

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LOCKDOWN – Tag 10

Motto des Tages: Männer gehen shoppen. Henk von der SY-Tiama und ich machten uns heute auf, um im nächsten großen Supermarkt in Rabat unsere Vorräte an frischem Gemüse und sonstigem Allerlei aufzustocken. Am Hauptor der Marina wurde der Passierschein sowie der Reisepass durch die Polizei kontrolliert um uns dann mitzuteilen, dass wir nicht in Rabat sondern in Salé einkaufen müssten. Nach einem kurzen Telefongespräch mit seinem Chef war dann doch der Weg nach Rabat frei.

Bedingung war jedoch, dass wir zu Fuß gehen, was wir sowieso vorhatten. Vorbei am Freibad der Marina überquerten wir auf dem Fußweg der Straßenbahnbrücke den Fluß Bouregreg.

Auf nahezu leeren Straßen und Wegen, immer am Rande von Rabat, gelangten wir schnell zum Supermarkt Marjane.

Am Eingang erwartete uns dann die Desinfektionsprozedur. Einkaufswagen vor dem Eingang abstellen und die Hände bei einem Mitarbeiter des Supermarkts mit Alkohol aus einer riesigen Sprühflasche desinfizieren. Inzwischen reinigte und desinfizierte ein weiterer Mitarbeiter den Einkaufswagen und die Griffe. Jetzt stand dem Shoppen nichts mehr im Weg.

Von Hamsterkäufen und leeren Klopapierregalen ist hier weit und breit nichts zu sehen. Vollbepackt mit 2 Taschen und einem Rucksack ging es dann wieder auf den Rückweg. Nochmals die Kontrolle der Papiere am Marinator und dann hatten wir es geschafft.

Unglaublich wie schwer so ein Wocheneinkauf für umgerechnet 30€ hier doch sein kann.

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