Matosinhos

Nachdem sich heute morgen der Regen gelegt hatte sind wir aufgebrochen um unseren Ortsteil Matosinhos zu erkunden.

Begonnen haben wir unsere Radtour an der Kirche Bom Jesus, welche leider geschlossen war.

Umso interessanter waren dann die prächtigen und gut gepflegten Gräber des dahinter liegenden Friedhofs.

Weiter führen wir auf gut ausgebauten Radwegen entlang der Uferpromenade in Richtung Süden durch die Vororte von Porto.

Vom Tourismus ist in diesem Teil von Porto heute nichts zu spüren, vielleicht liegt es ja aber auch nur am Wetter. Es könnte April sein, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich ab, wobei die trockenen Phasen gott sei Dank überwiegen.

Nach wenigen Minuten erreichten wir die Mündung des Flusses Douro, welche auch die Einfahrt zum Hafen Porto ist. Hier zeigte sich selbst bei nur 4m hohen Wellen die volle Kraft der Natur. Der Hafen war heute natürlich für die Schifffahrt gesperrt.

Auf äusserst spektakulären Fuss- bzw. Fahrradwegen ging es weiter ins Zentrum von Porto.

Auch die historisch anmutende Straßenbahn, die hier in Porto noch auf 3 Linien verkehrt, teilte sich mit uns den Weg parallel zur Straße.

Nachdem wir uns im alten Stadteil Ribeira, abseits der Touristenströme, in einer Taberna gestärkt hatten machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Immer wieder kamen wir an interessanten Gebäuden vorbei, hier steht alles, vom völligen Zerfall über moderne Häuserkunst bis zur perfekten Restauration, direkt nebeneinander.

Mit etwas Glück und ein paar Mal unterstehen erreichten wir wieder trocken unseren Hafen. Aus dem urprünglich geplanten kleinen Besuch von Matosinhos wurde am Ende doch eine 30km lange Radtour bis ins Herz von Porto.

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2 Gedanken zu „Matosinhos“

  1. Hallo ihr zwei,

    ihr müsst über die große Brücke nach Villa Nova de Gaia. Dort sind die Lager der Portwein Hersteller. Die sind nicht in Porto, wie der Name vermuten lässt, sondern auf der anderen Seite in Villa Nova direkt unten am Fluss.

    Grüße

    Tom

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